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September
2009
Elternbrief
Sehr geehrte Eltern,
traditionell wende ich mich wenige Wochen nach Schuljahresbeginn an
Sie, um über die Ereignisse des Sommers aus schulischer Sicht zu
berichten und einen Ausblick auf das vor uns liegende Schuljahr zu
geben. Insbesondere möchte ich in diesem Zusammenhang auf den
Terminplan hinweisen, der als Einlegeblatt dem Elternbrief beiliegt.
Lassen Sie mich jedoch zunächst einige aktuelle Informationen an Sie
bezüglich der personellen Versorgungssituation und der investiven
Maßnahmen des Schulträgers an Sie weitergeben.
Die
St. Barbara-Schule wird zum Schuljahresbeginn 2009/2010 von 681
Schülerinnen und Schülern besucht. Neben Zugängen durch Umzug und
Schulwechsel besuchen 125 neue Schülerinnen und Schüler die
Jahrgangsstufe 5.
Diese hohe Anmeldezahl führte dazu, dass insgesamt 5 Parallelklassen
eingerichtet werden durften, wobei 2 dieser Klassen als bilinguale
Zweige eingerichtet werden konnten.
Dieser sehr erfreulichen Entwicklung auf der Schülerseite, die doch
auch eine Bestätigung für die besondere Bedeutung der Realschule und
insbesondere der St. Barbara-Realschule ist, steht eine nicht so
günstige Entwicklung auf der Lehrerversorgungsseite gegenüber.
Aus dem
Lehrerkollegium
In
einer kleinen Feierstunde wurde Frau Poetsch am letzten Schultag vor
den Sommerferien in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Als
engagierte Englisch- und Erdkundelehrerin trug sie maßgeblich zur
Weiterentwicklung des bilingualen Zweiges an der Schule bei. Darüber
hinaus war sie unsere Ansprechpartnerin für das Ghanaprojekt, so
dass es neben der Unterstützung der Fachschaft für den bilingualen
Zweig auch diesen Aufgabenbereich neu abzudecken gilt.
Ich möchte Frau Poetsch auch an dieser Stelle für ihre geleistete
Arbeit danken und wünsche ihr einen wohlverdienten Ruhestand.
Nach einer Babypause von einem Jahr kehrte Frau Günther noch einmal
für einige Wochen an unsere Schule zurück, bevor sie dann mit Beginn
des neuen Schuljahres auf eigenen Wunsch an die Realschule ihres
Heimatortes Menden versetzt wurde. Durch die Geburt ihrer Tochter
hat sich eine deutliche Veränderung ihrer familiären Situation
ergeben, so dass die weite Anfahrt kaum mehr möglich war.
Auch Frau Günther danke ich recht herzlich für die geleistete Arbeit
an unserer Schule und wünsche ihr für die Zukunft viel Erfolg bei
den vor ihr liegenden Aufgaben zum Wohl der Schülerinnen und
Schüler.
Frau Rencker-Stäpeler und Frau Giesler-Lemke befinden sich zur Zeit
im Erziehungsurlaub, so dass auch hier eine Versorgungslücke mit der
Nutzung flexibler Mittel aus dem Landesetat geschlossen werden muss.
Zur Zeit gehe ich davon aus, dass uns beide Kolleginnen zum Beginn
des Schuljahres 2010/11 wieder zur Verfügung stehen werden.
Mit
diesem Schuljahr begann ferner die Altersteilzeitphase von Herrn
Bauerbach.
Insgesamt führten diese personellen Veränderungen zu einer
erheblichen personellen Umorganisation und zu einem entsprechenden
Neueinstellungsbedarf.
Frau Decker wechselte von einer hessischen Schule zurück in ihre
alte Heimat und unterrichtet bei uns nunmehr die Fächer Englisch,
Französisch und Erdkunde.
Bereits im letzten Winter unterstützte Frau Simon-Wegener den
Fachbereich Physik an unserer Schule. Sie konnte im vergangenen
Sommer nunmehr im Rahmen einer schulscharfen Ausschreibung in ein
festes Anstellungsverhältnis übernommen werden.
Darüber hinaus unterstützt uns in diesem Schuljahr Frau Kim
Zimmermann über einen Vertrag aus dem Bereich der flexiblen Mittel
vorrangig im Fach Biologie.
Ich
wünsche den neu an die St. Barbara-Realschule gewechselten
Kolleginnen viel Erfolg bei der Erziehung und Ausbildung Ihrer
Kinder.
Trotz der Neueinstellungen muss ich leider abschließend feststellen,
dass die Gesamtversorgungssituation der Schule zur Zeit nicht
ausgeglichen ist.
Berücksichtigt man alle der Schule zustehenden Kontingente, so
müssten zur Zeit 3 weitere Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung
stehen, um die Versorgungssituation zu optimieren. Gespräche mit der
Bezirksregierung in Arnsberg klingen hoffnungsvoll, jedoch gestaltet
es sich, wie Sie sicher auch der Presse entnommen haben,
insbesondere im ländlichen Raum mehr als schwierig.
Bewerben sich z.B. in Städten 15 Lehrerinnen und Lehrer auf eine
Stelle, so sind es im ländlichen Raum evtl. nur 2, die sich auch
selbstverständlich noch an 4 weiteren Schulen der Region bewerben,
so dass sich automatisch Vakanzen ergeben.
In
dieser Situation kann sich die Schule glücklich schätzen, dass
zumindest in den letzten Jahren auch alle ausgeschriebenen Stellen
durch gute Kolleginnen und Kollegen besetzt werden konnten.
Es
bleibt zu hoffen, dass avisierte Ausschreibungsmöglichkeiten im
Herbst zu einer Verbesserung der Versorgungssituation führen.
Zur
Zeit bedeutet der Versorgungsmangel jedoch, dass es nur möglich war
(bis auf wenige Ausnahmen) alle Kernangebote und ein eingeschränktes
Förderangebot (Klassen 5 – 7) umzusetzen.
Das
System der Busnetzoptimierung (Abfahrt nur nach der 6. Stunde oder
8. Stunde) führt dazu, dass die im Rahmen der Stundentafel
vorgesehenen Bandbreiten in den unteren Klassen an der Obergrenze
mit 30 Wochenstunden liegen und in den oberen Klassen an der
Untergrenze bzw. durch den Wegfall des Wahlpflichtbereiches II auch
darunter. Umschichtungen, wie sie früher vorgenommen wurden, sind
bedingt durch die Vorgaben der Buspläne nicht möglich.
Schülerfahrverkehr
Der
Schülerfahrverkehr startete mehr als schwerfällig in das neue
Schuljahr. Waren es während der ersten beiden Wochen vorrangig
Kapazitätsprobleme, so wurden in den folgenden Wochen morgendliche
Verspätungen zum Ärgernis. Eine Vielzahl von Beschwerdeschreiben,
Telefonaten mit dem Schulträger, dem ZWS und den beiden
federführenden Verkehrsunternehmen führten dann in der letzten Woche
bei den Unternehmen und dem ZWS zu einer intensiven Analyse der
Problemlage.
Insgesamt ergaben sich in einem mehrstündigen Analysegespräch mit
der Schulleitung und den Vertretern der Verkehrsunternehmen
verschiedene Ursachenfelder.
Die
Dauerverspätungssituation des letzten Schuljahres hat zu einer
veränderten Einstellung zur Pünktlichkeit bei einigen Schülerinnen
und Schülern gesorgt, was durchaus verständlich ist.
Somit werden zunächst keine oder nur geringe Anstrengungen der
Einzelnen unternommen, um, nachdem die Busse nunmehr wieder
pünktlich fahren, dies auch zu nutzen.
Auf
Strecken, die von mehreren Bussen nacheinander angefahren werden,
wird häufig der letzte Bus genutzt, so dass dabei Kapazitätsprobleme
entstehen und sich durch den relativ langsamen Umsortierungsprozess
im Bus ebenfalls dann Verspätungen ergeben, die aus den langen
Haltezeiten entstehen.
Ferner haben Schülerinnen und Schüler immer wieder durchgehende
Busse am Bahnhof in Altenhundem verlassen, um dort zu verweilen oder
Freunde zu treffen. Dieses Verhalten hat zur Folge, dass dann im
letzten Bus, der zum Schulzentrum fährt, ebenfalls
Kapazitätsprobleme auftreten und Schülerinnen und Schüler nicht
rechtzeitig zur Schule gelangen.
Daneben ergaben sich im Gespräch auch noch Schwachpunkte, die
speziell von anderen Schulen abgestellt werden müssen.
Insgesamt möchte ich mich abschließend mit einer zentralen Bitte an
Sie richten.
Halten Sie Ihre Kinder dazu an, an den Haltestellen auf jeden Fall
den ersten Bus zu nutzen, der diese Haltestelle anfährt. Weisen Sie
Ihre Kinder darauf hin, dass sie durch das nicht notwendige
Verlassen eines Busses am Bahnhof in Altenhundem nicht mehr den
kürzesten Schulweg benutzen und daher auch den Versicherungsschutz
für den Schulweg verlieren können.
Eine Nichteinhaltung führt dann häufig dazu, dass andere
Schülerinnen und Schüler, die zwingend auf die letzten Busse
angewiesen sind (Zubringer laufen erst spät ein), dann unverschuldet
in eine Notlage geraten, so dass auch aus der Sicht der
Verantwortung füreinander hier eine Einhaltung zwingend notwendig
erscheint.
Noch eine letzte Bitte in diesem Zusammenhang am Schluss.
Die
Schülerinnen und Schüler, die die Busse mit den entferntesten
Zielorten ansteuern, haben unbedingtes Vorrecht gegenüber solchen,
die auch andere Busse nutzen könnten, die die Strecke ebenfalls
befahren. So haben z.B. die Schülerinnen und Schüler aus Milchenbach
Vorrang gegenüber den Schülerinnen und Schülern aus Saalhausen
bezüglich der Nutzung des Busses nach Milchenbach, da nach
Saalhausen ein weiterer Bus fährt.
Zu Investitionen
durch den Schulträger
Trotz schwieriger Haushaltslage wird die Schule auch in diesem Jahr
weiter modernisiert und Entwicklungen werden vorangetrieben. In den
Sommerferien wurde so die Decke der Turnhalle erneuert und sowohl
eine deutliche Verbesserung des Schallschutzes als auch der
Beleuchtungssituation herbeigeführt.
Darüber hinaus wurden noch einmal Tische, Stühle, Lehrerpulte und
Klassenschränke beschafft. Somit ist es bis auf minimalen
Nachbesserungsbedarf gelungen, die Schule in den letzten Jahren
nahezu vollständig neu zu möblieren.
Für
das kommende Haushaltsjahr ist eine Umgestaltung der Aula und eine
Erweiterung für die nachmittägliche Versorgung der Schülerinnen und
Schüler angemeldet, so dass sich nach deren Umsetzung auch eine
optimierte Versorgungssituation ergibt.
Ich
möchte mich im Namen der Schulgemeinde auch hier noch einmal bei
allen Verantwortlichen des Rates und der Verwaltung der Stadt
Lennestadt für die umgesetzte und avisierte Unterstützung bedanken.
Rückblick
Wie
von der Schulkonferenz beschlossen, ist die Phase nach den
Osterferien ein Abschnitt im Schuljahr, der der intensiven
Auseinandersetzung mit Lerninhalten dient und möglichst frei von
zusätzlichen sonstigen unterrichtlichen Veranstaltungen bleiben
soll. Die Einhaltung dieser Vorgehensweise und die gute Vorbereitung
der Abschlussschülerinnen und –schüler war sicherlich auch für das
gute Ergebnis der Klassen 10 verantwortlich.
Insgesamt konnten 109 Schülerinnen und Schülern am 17.06.2009 ihre
Abschlusszeugnisse überreicht werden. Hiervon erhielten ferner noch
wegen entsprechend guter Leistungen 66 die Qualifikation zum Besuch
der gymnasialen Oberstufe. Auch der organisatorisch hervorragend
vorbereitete und völlig störungsfreie Abschluss verdient eine
besondere Würdigung. Allen Schülerinnen und Schülern aus dem
Entlassungsjahrgang 2009 wünsche ich an dieser Stelle viel Erfolg
und Gesundheit auf ihrem weiteren beruflichen Weg, gleichzeitig gilt
mein Dank allen, die zu diesen Ergebnissen beigetragen haben.
Unmittelbar vor den Sommerferien stand dann die 3. Projektwoche seit
dem Jahr 2000 an. Die Phase unmittelbar vor den Sommerferien, die
häufig sehr hektisch verläuft, wurde durch die Vielzahl von
Angeboten, die kleinen Gruppen und die besondere Arbeitsform zu
einem großen Erfolg. Von allen Beteiligten, Projektleitern,
Schülerinnen und Schülern und Eltern wurde mir auf Nachfragen eine
hervorragende Arbeitsatmosphäre geschildert. Auch beim Gang durch
das Schulgebäude wurde dieses sehr positive Lernklima bestätigt.
Diese sehr günstige Umsetzungssituation konnte nur erreicht werden,
weil alle Beteiligten an einem Strang zogen und Frau Henker und Frau
Giesler-Lemke bereits in einer frühen Phase des 2. Halbjahres
hierfür die Weichen stellten.
Abschließend möchte ich mich bei allen internen und externen
Projektgruppenleitern für die Umsetzung bedanken und bei allen
Eltern, die für die Unterstützung am Präsentationstag im Bereich der
Cafeteria gesorgt haben.
Zur pädagogischen Arbeit
Die
Qualitätsanalyse des Landes NRW sieht vor, dass alle Schulen nach
dem Besuch der Schulinspektion die Weiterentwicklung der Schule in
Zielvereinbarungen festschreiben und im Verlauf eines Schuljahres
umsetzen, um zu Beginn des Folgejahres diese zu evaluieren und
fortzusetzen.
Frau Zimmermann, die in der Schulleitung für diesen Bereich
besonders verantwortlich ist, schreibt hierzu:
Umsetzung der
pädagogischen Aufgaben im Schuljahr 08/09 – Ausblick auf die weitere
Arbeit
Gemäß der, mit der Bezirksregierung getroffenen Zielvereinbarung
(vgl. Zielvereinbarung) wurden im Schuljahr 2008/2009 an der St.
Barbara – Schule folgende Arbeitsschritte termingerecht umgesetzt.
1.
Lehrerraumprinzip zur Förderung bzw. Optimierung der Lernsituation
Nach einem Probejahr überzeugte das Lehrerraumprinzip alle
Mitglieder der Schulgemeinschaft und wurde in der Schulkonferenz am
05.05.2009 als feste Einrichtung an unserer Schule verabschiedet.
Die Ausstattung der Räume durch neue Medien geschieht nach und nach.
Für die Schülerinnen und Schüler wurden Schließfächer angeschafft,
die zu einer geringen Gebühr angemietet werden können, um den
Raumwechsel zwischen den Stunden nicht durch zu viel Gepäck unnötig
zu erschweren.
Damit zwischen den Unterrichtsstunden kein Unterrichtsausfall
entsteht, wurden die Unterrichts- und Pausenzeiten so verändert,
dass zwischen den einzelnen Unterrichtsstunden Wechselpausen von
drei Minuten eingerichtet werden konnten.
2.
Schülerportfolios
Von
den Kolleginnen und Kollegen wurden im vergangenen Schuljahr in
intensiver Arbeit verschiedenste Formen von Schülerportfolios
diskutiert, um künftig die Schülerinnen und Schüler in ihrer
umfassenden Persönlichkeit besser zu kennen und so zielgerichtet
individuelle Unterstützungsmaßnahmen einleiten zu können.
Die
Portfolios sollen Auskunft geben über individuelle Stärken und
Schwächen, das Sozialverhalten, bereits getroffene Fördermaßnahmen,
gesundheitliche und familiäre Besonderheiten, außerschulische
Aktivitäten, Ergebnisse der Erprobungsstufenkonferenzen sowie die
Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler.
Ab
dem Schuljahr 2009/2010 werden regelmäßige „Portfoliokonferenzen“
durchgeführt. Diese Konferenzen finden zwei bis drei Wochen vor den
Elternsprechtagen statt. Die Portfolios werden zuvor von den
Klassenlehrern vorbereitet und (spätestens) in den Konferenzen durch
das Klassenteam gegebenenfalls ergänzt. Die „Portfoliokonferenzen“
finden am 10.11.09 (Elternsprechnachmittage am 17.11.09 und am
25.11.09) und am 12.04.10 (Elternsprechnachmittage am 20.04.10 und
am 5.05.10) statt.
3.
Materialpools zur individuellen Förderung im Regelunterricht
Für
die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch wurden Ordner mit
Fördermaterial zusammengestellt, die ab dem Schuljahr 09/10 jedem
Fachkollegen zur Verfügung stehen. Die zusammengestellten Übungen
bieten Möglichkeiten zur Selbstkontrolle und dienen sowohl der
Stärken- als auch der Schwächenförderung. Die Ordner wurden mit
kommentierten Inhaltsverzeichnissen versehen und können bei Bedarf
überarbeitet, ergänzt oder verändert werden.
4.
Einsatz kooperativer Lernmethoden im Regelunterricht
Am
26.01.09 fand zu diesem Thema eine kollegiumsinterne Fortbildung
statt. Im Folgenden wurde durch eine Arbeitsgruppe diesbezüglich ein
zunächst allgemeiner Katalog erstellt. Die dort beschriebenen
kooperativen Lernmethoden sollen ab dem Schuljahr 09/10 durch die
einzelnen Fachschaften konkretisiert bzw. auf konkrete
Unterrichtsinhalte übertragen werden.
5.
Schülerbefragung in Bezug auf Lernerfolge durch individuelle
Förderung
Eine erste Schülerbefragung konnte im Schuljahr 08/09 zwar
durchgeführt jedoch nicht wie geplant wiederholt und ausgewertet
werden, da auf Grund von Unterrichtsausfall (bedingt durch
längerfristige Erkrankungen von zwei Kolleginnen) der
Ergänzungsunterricht nicht in vollem Umfang erteilt werden konnte.
Sofern im kommenden Schuljahr der Unterricht an der St.
Barbara-Schule in vollem Umfang erteilt werden kann, ist davon
auszugehen, dass die mit der Bezirksregierung bereits für das
Schuljahr 08/09 vereinbarte Schülerbefragung im Schuljahr 09/10 wie
geplant durchgeführt werden kann.
Ausblick auf die weitere pädagogische Arbeit
Im
Schuljahr 09/10 werden sich die Kolleginnen und Kollegen in
unterschiedlicher Form mit dem Thema Gesundheitserziehung
auseinandersetzen. Dabei soll es sowohl um das physische als auch
das psychische Wohlergehen aller an Schule Beteiligten gehen.
Geplant sind u.a. eine Informationsveranstaltung zum Thema
Internet-Mobbing inklusive der Klärung von Umsetzungsmöglichkeiten
der Thematik im Unterricht und eine Überarbeitung der
unterrichtlichen Maßnahmen zur Gesundheitserziehung. Darüber hinaus
sollen die Elemente zur offenen Unterrichtsgestaltung weiter
entwickelt werden.
Berufswahlvorbereitung
Die
Schule nimmt seit dem Frühjahr am Projekt „Zukunft fördern“ erstmals
mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 teil.
Elemente, die durch die Stiftung mit Sondermitteln gefördert werden,
sind die Fahrt zum Berufsinformationszentrum nach Siegen, ein Online
Kompetenzcheck und eine schulinterne „Berufsmesse“, in der die
Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 dem Folgejahrgang
Erfahrungen aus dem Praktikum weitergeben und Hilfestellungen
vermittelt. Ferner erhalten die Schülerinnen und Schüler noch die
Möglichkeit, an einem Kurs „Stil und Etikette“ teilzunehmen, in dem
Grundlagen für ein gutes, sicheres und ansprechendes Verhalten
anlässlich von Vorstellungsgesprächen trainiert werden.
Unmittelbar vor dem „Tag der Industrie“, anlässlich des 40jährigen
Bestehens der Stadt Lennestadt, fand am 27.08.2009 der
Berufsinformationsabend in der Aula der Realschule für die
Schülerinnen und Schüler sowie interessierte Eltern der
Jahrgangsstufe 9 statt.
Herr Wild (Fa. Viega), Frau Henke (Fa. Hensel), Herr Schauerte (Fa.
Schauerte), Frau Balzer (Volksbank Grevenbrück eG), Herr Herzig (Fa.
Mennekes), Frau Wichtmann (St. Bartholomäus-Kindergarten Meggen),
Frau Schwermer (Rhein-Weser-Turm, für das Hotel- und
Gaststättengewerbe), Herr Cordes (Handwerkskammer Südwestfalen),
Herr Schmidt (Schulleiter des Berufskollegs Olpe), Herr Doktor
Sondermann (Zahnarzt), Frau Weimer (priv. Berufskolleg für Kosmetik
und Gestaltung) und Herr Feldmann (Berufsberater der Agentur für
Arbeit) standen nach einer kurzen Vorstellung in der vollbesetzten
Aula in drei Informationsrunden zur Verfügung. Sie gaben dort
eingehende Auskünfte zu Fragen über Ausbildungsberufe,
Ausbildungsmöglichkeiten, Berufswahl und Bewerbung.
Laut Aussage der Referenten machte es sich dabei positiv bemerkbar,
dass die Berufswahlvorbereitung an der St. Barbara Schule nunmehr
schon in der Jahrgangsstufe 8 einsetzt und die Schülerinnen und
Schüler dadurch deutlich informierter und fortgeschrittener in ihrer
beruflichen Orientierung sind.
Durch weitere Veranstaltungen im Verlauf des Schuljahres werden die
Inhalte wieder aufgegriffen und den Schülerinnen und Schülern wird
so Gelegenheit gegeben ihre Berufswünsche noch weiter zu
konkretisieren.
Die
hervorragende Resonanz bei den Schülerinnen und Schülern und deren
Eltern sowie bei den Vertretern der heimischen Ausbildungsbetriebe
hat uns neuerlich die Wichtigkeit und Richtigkeit einer solchen
Veranstaltung bestätigt, so dass erste Vorabgespräche bereits für
das Jahr 2010 geführt wurden und wieder ein Termin unmittelbar nach
den Sommerferien ins Auge gefasst wurde.
Abschließend möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass in das
Praktikum für die Klassen 9 die Karnevalszeit fällt. Die
Sonderregelungen bezüglich freier Tage gelten für diese
Jahrgangsstufe natürlich nur dann, wenn die Praktikumsbetriebe auch
eine „Karnevalspause“ einlegen.
Was sonst noch
geschah – in Kurzmitteilungen
Robotgame
Eine Gruppe technikbegeisterter Schülerinnen und Schüler nahm unter
Leitung von Herrn Holzapfel erstmals am Wettbewerb der Stiftung
„Zukunft durch Innovation“ in den Räumen der Universität Siegen
teil. Die Gruppe verpasste nach den Vorläufen nur ganz knapp das
Halbfinale und belegte einen guten 5. Platz.
Sportabzeichenwettbewerb
Die
Schule wurde für ihr hervorragendes Engagement bei der Durchführung
der Maßnahme zur Erlangung des Sportabzeichens geehrt. Die Schule
errang auf Bezirksebene, auf der nach Schulgrößen gewertet wird,
einen hervorragenden Platz. Auf Kreisebene belegten die
Sportler ebenfalls einen Platz, wobei hier nach dem
Anteil der abgelegten Sportabzeichen nach der Schülerzahl unabhängig
von der Schulgröße gewertet wird.
Aus den
Mitwirkungsgremien
Die
SV wählte am 02. September 09 ein Team von 4 Schülerinnen und
Schülern zu ihren Sprechern bzw. Stellvertretern. Es sind dies:
Schülersprecher/Schülersprecherin
Sermet Abdul Klasse 10 c
Edita Sadrija
Klasse 10 a
Stellvertretende
Schülersprecherinnen
Lisa Weilandt Klasse 10 c
Hannah Simon Klasse 10 c
Zu
SV-Lehrern wurden Herr Arend und Frau Mertes gewählt.
Ich
wünsche den Schülervertretern viel Erfolg bei der Tätigkeit im
kommenden Schuljahr und freue mich auf eine gute und konstruktive
Zusammenarbeit zum Wohl der Schülerinnen und Schüler.
Die
Schulpflegschaft wählte in ihrer konstituierenden Sitzung am
14.09.09 die beiden Elternvertreter
Herrn Wolfgang Dornbach als Schulpflegschaftsvorsitzenden und
Frau Marianne Weiskirch als seine Stellvertreterin
Auch hier freue ich mich auf eine Fortführung der Zusammenarbeit der
letzten Jahre.
Ausblick
Neben den bereits beschriebenen Besonderheiten soll in diesem Jahr
bezüglich des Tages der offenen Tür eine weitere Neuausrichtung
erprobt werden.
Der
Tag der offenen Tür soll in diesem Jahr am Samstag, dem 05.12.09,
stattfinden. Auf Beschluss der Schulkonferenz, nach ausführlicher
Beratung in der Schulpflegschaft, ist dieser Tag ein echter
Unterrichtstag für alle Schülerinnen und Schüler. Es besteht
somit auch Teilnahmepflicht.
Auch wenn der Schülerfahrverkehr unter Umständen für diesen Tag
nicht bis in die letzte Feinheit garantiert werden kann, sollte dies
nach der Einschätzung Ihrer Vertreter in der Schulkonferenz kein
unlösbares Problem darstellen, da durch Absprachen sicherlich auch
Fahrgemeinschaften organisiert werden können. Ich werde Ihnen
diesbezüglich rechtzeitig weitere Informationen zum genauen Ablauf
zukommen lassen.
Als
Ausgleich soll dann am Freitag vor den Karnevalstagen ein
unterrichtsfreier Tag entstehen, so dass auch für Familien, von
denen Geschwisterkinder die Gymnasien besuchen, insgesamt ein freier
Tag entsteht, da die Gymnasien ebenfalls für den Tag der offenen Tür
im Januar diesen Ausgleichstag wählen.
Handy und Internet
Die
Mitglieder der Schulpflegschaft haben in der 2. Sitzung des letzten
Jahres darum gebeten, noch einmal eine Informationsveranstaltung zum
Bereich Gefahren bzw. Gefährdungsvermeidung bei der Handy- und
Internetnutzung an der Schule durchzuführen.
Nach
Rücksprache mit Herrn Klein von der Kripo aus Olpe und der
Arbeitsgruppe zur Schulentwicklung soll mit einem Maßnahmenbündel
der Gesamtsituation noch einmal begegnet werden und eine
Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler herbeigeführt werden.
Hierzu ist zunächst eine pädagogische Ganztagskonferenz für den
02.10.2009 vorgesehen. Im Verlauf dieses Tages werden sich die
Kolleginnen und Kollegen mit dem Bereich des „web 2“
auseinandersetzen und ein Umsetzungsmodell für die Schule
entwickeln, um den Schülerinnen und Schülern die möglichen
Gefährdungssituationen zu vermitteln.
Darüber hinaus soll am 06.10.2009 um 19.00 Uhr ein Informationsabend
für interessierte Eltern in der Aula unserer Schule stattfinden.
Ich
möchte Sie hiermit für diese aus unserer Sicht sehr wichtige
Aufklärungsveranstaltung recht herzlich einladen.
Zur
genaueren logistischen Vorbereitung des Abends bitte ich Sie darum,
auf dem Rückschein vom Elternbrief anzukreuzen, ob Sie an der
Veranstaltung teilnehmen möchten oder nicht.
Kooperation mit der
Knappenkapelle Meggen
Nach Gesprächen mit Vorstandsmitgliedern der Knappenkapelle Meggen
ist ein Kooperationsprojekt zwischen Schule und Knappenkapelle
unmittelbar nach den Herbstferien geplant. Hierbei soll von
verantwortlichen und ausgebildeten Musikern der Knappenkapelle für
Schülerinnen und Schüler der Schule, die Interesse an der
Weiterentwicklung ihrer Begabung haben und gerne in einer
entsprechenden Gruppe arbeiten möchten, eine entsprechende
Möglichkeit in der Schule im Anschluss an den regulären Unterricht,
also in der 7./8. Stunde, geboten werden.
Sobald die Rahmenbedingungen abschließend geklärt sind, wird sich
die Schule in Absprache mit der Knappenkapelle an alle
interessierten Schülerinnen und Schüler wenden.
Die neue Grippe (Schweinegrippe)
Ich
möchte an dieser Stelle nur noch einmal auf die Aussagen der
Lehrerinnen und Lehrer in den Klassenpflegschaften hinweisen und Sie
in allen diesbezüglichen Fragen darum bitten, sich an Ihren Hausarzt
zu wenden.
Ferner möchte ich Sie noch einmal auf Ihre Sorgfalts- und
Verantwortungspflicht erinnern und Sie deshalb darum bitten, die
Schule bei einem bestätigten Verdachtsfall unmittelbar zu
informieren.
Die
Schule wird dann alle weiteren notwendigen Schritte einleiten.
Abschließend möchte ich mich bei allen am Erziehungsprozess
Beteiligten für die gute und konstruktive Zusammenarbeit im letzten
Schuljahr bedanken.
Ich
freue mich auf eine Fortsetzung des Engagements und auf
leistungsfreudige Schülerinnen und Schüler.
Ich
wünsche Ihnen und Ihren Kindern ein erfolgreiches und gesundes
Schuljahr 2009/2010 und verbleibe
mit
freundlichen Grüßen
B.
Holzapfel, Schulleiter |