Tagebuch der Erde


1. Archaikum

Dauer des Zeitalters: 1.5 Milliarden Jahre seit Entstehung der Erde.
Geologische Besonderheiten:
⇒ Zeit, in der Kontinente entstehen.
⇒ Leben machte seine ersten Schritte.
⇒ Keine Leitfossilien entstanden, da das Leben in dieser frühen Phase sehr selten war.
⇒ Urkruste entstand aus basischem basaltischem Material welches mit dem Boden der heutigen Ozeane vergleichbar ist.
⇒ Kontinentalkruste entsteht aus saurem Gestein.
⇒ Das Leben entstand im Meer auf dem Meeresboden in der Nähe eines Vulkans haben sich die ersten organischen Verbindungen zu einem Organismus zusammen gefügt.
⇒ Erste Spur des Lebens: 3.5 Milliarden Jahre alt (Prokaryontische Zelle: Zelle ohne Zellkern).
⇒ Entstehung unserer Erdatmosphäre.
Ära des Zeitalters:
⇒ Zeitalter der Einzeller.
Pflanzen und Tiere in diesem Zeitalter:
⇒ Einzeller und Archaeen.
Das Miller-Experiment:
⇒ Liefert Beweise, dass damals die ersten Grundbausteine das Lebens ( die Aminosäuren) entstanden.


Von: Vanessa Schmidt und Alina Hahn; 10´er Bio-Kurs ☺

2. Algonkium
Zeitalter

-Algonkium steht 2 älteste geologische Epoche
Geologische Besonderheiten

Nutzbare Gesteine des Algonkiums sind Granit, Erze und Schiefer. Die Lebensentwicklung war durch Blaualgen, Weichtiere und Schwämme gekennzeichnet. Der Begriff algonkische Revolution steht wohl für den radikalen Faunenschnitt zwischen Ediacara-Fauna und der Kambrischen Explosion ab 542 mya.

Lars und Torben

3. Kambrium

Die Epoche:
• vor etwa 541 bis 485,4 Millionen Jahren
• ist die erste Periode des Paläozoikums

Das Kambrium ist das erste Zeitalter, für das eine Schichtengliederung der Meeresablagerung mit fossilen Überresten von Meerestieren möglich ist. Früher wurde angenommen, dass die Tierwelt im Kambrium regelrecht explodierte. Heute hingegen, hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass viele Tiergruppen schon vor dem Kambrium entstanden waren. Sie wurden jedoch ab dem Zeitpunkt fossil überliefert, als sie begannen Hartschalen und stabile Außenskelette zu entwickeln.
Die im Kambrium lebenden Lebewesen haben besondere Besonderheiten. Zum Beispiel gibt es ein Lebewesen namens Trilobit, das ausgestorben ist, was wir also heute nicht in lebender Form kennen. Sie hatten hervorragend und sehr komplizierte Augen. Die Augen bestanden aus hunderten von Waben.
Kreaturen die plötzlich auftauchten und wieder verschwinden nennt man „kambrische Explosion“. Der Beginn des Kambriums markiert somit für die Entwicklung der Tierwelt einen sehr wesentlichen Einschnitt in der Erdgeschichte, mit dem auch das Äonothem des Phanerozoikums begann.

Aus dem Kambrium entstanden:
– Ringelwürmer
– Krebstiere
– Seelilien
– Die ersten Vorläufer der Wirbeltiere
– Schwämme
– Armfüßer
– Gestielte Stachelhäuter
Die Tierwelt bestand aus:
• 60% Trilobiten
• 30% Brachiopeden

Das Klima:
• War weltweit sehr heiß
• Pole waren ganzjährig eisfrei
• Auf allen Kontinenten gab es Wüsten
• Klima feucht und zunehmend wärmer


Gina und Nina

4. Das Ordovizium
Vor 443,7-488,3 Mio. Jahren

Klima
Am Anfang des Ordoviziums war das Klima warm, deshalb gab es auch keine vereisten Polkappen. Dadurch waren große Teile der Kontinente mit warmen Flachmeeren bedeckt.
Später kühlte sich das Klima schlagartig stark ab, sodass Godwana mit Eis bedeckt war.

Flora
Es entwickelten sich die ersten einfachen Landpflanzen.
Fauna
Auf den Kontinenten existierten noch keine Tiere. In den warmen Flachmeeren hingegen erreichte das Leben einen ersten Höhepunkt. Am besten entwickelten sich die Kopffüßer, die bis zu 8m lang wurden. Der nächste Verwandte dieser Tiere ist der Nautilus, der in den Gewässern von Südafrika lebt.
Außerdem lebten in den Meeren zum Beispiel Korallen, Moostierchen Muscheln und Graptolithen, welche eine große Bedeutung als Leitfossilien haben.
Anfang und Ende dieses Zeitalters gab es zwei große Massenaussterben. Bei dem zweiten starben ungefähr 60 % der maritimen Lebewesen
Sonstiges
Das Ordovizium gehört zu der Ära Paläozoikum. An das Ordovizium schließt sich das Silur an, zuvor war das Kambrium.

Larissa und Stefanie

5. Zeitalter des Silur

Das Silur ist der Dritte chronostratigraphische System, anders gesagt eine Periode in der Geochronologie der Erdgeschichte. Die Zeitabschnitte des Silurs dauerten von vor etwa 443,4 Millionen Jahre bis etwa vor 419,2 Millionen Jahren. Diese Zeitära nennt sich Paläozoikum.

Geschichte und Namensgebung
Der Name Silur stammt von dem Stamm der Silurer der in Südwales beheimatet war. Früher wurde das Silur auch nach den Gesteinsschichten aus dem System auf der Ostseeinsel benannt und hieß somit eine Zeit lang Gotlandium. Schon in den frühen 1830er bearbeitete Sir Roderick Murchison zusammen mit seinem Freund Adam Sedgwick die paläozoischen Ablagerungen in Wales, anders gesagt Stein Ablagerungen in Felsen Regionen. Da Sedgwick die von ihm untersuchten Schichten nach dem alten Namen von Wales benannte, beschlossen die beiden die von ihnen entdeckten Ablagerungen nach einem keltisch-walisischen Volksstamm Silur genannt.

Geologische Besonderheiten

Pflanzen ( Flora )
Die Landpflanzen entwickeln sich weiter und breiteten sich weiter aus und die ersten Gefäßpflanzen entwickelten sich in dieser Zeit. Die Gefäßpflanzen erschienen zunächst erst nur im Mittelsilur und vermehrten sich durch Sporen. Diese Pflanzen zeigten deutliche Unterschiede im Wurzel und Stammbereich. Diese Pflanzen betrieben beispielsweise Photosynthese über die gesamte Oberfläche. Erstmalig in dieser Zeit wurden auch Spuren von Flechten entdeckt und auch nachweisbar dokumentiert.

Tiere ( Fauna )
Im Unteren Bereich der Silur kann man erste Spuren von kiefertragenden Wirbeltieren beobachten und auch Nachweisen. Im Obersilur kann man Fossilienreste der Knochenfische erkunden und auch Nachweisen. Sie lebten zusammen mit bis zu zwei Meter langen Seeskorpionen im flachen Meer. Diese Lebewesen haben sich schon in der Zeit vor dem Silur angesiedelt, waren aber bis her nicht so sehr ausgebreitet wie andere Lebewesen zu der Zeit und hatten nicht so die Diversität wie viele andere. Doch in dieser Zeit hatten diese Tiere ihren wahren Lebensraum gefunden und Lebten ihn auch Sorgfältig aus. Doch unter den aufblühenden Arten gab es auch einige Arten die die Zeit des Silurs nicht überstanden haben, wie zum Beispiel die im Stamm der Armfüßer verbuchten Trimerellida.

Yannick und Linus

6. Devon

– 410 Millionen Jahre – 360 Millionen Jahrebesitzt
– drei Zeitepochen: Unteres Devon, Mittleres Devon und Oberes Devon
– Laurasia und Gondwana (Kontinente) rücken näher zusammen
– früher als Zeitalter der Fische bezeichnet worden

Typische Merkmale

– rote Sandsteinablagerungen
– bildung variszische Orogenese
– wenige Eismassen
– Abkühlung der Polargebiete/ oberes Devon

Flora

– hohe Landpflanzen
– Küstengebiete und feuchte Niederung werden besiedelt von: Bärlapp, Schachtenhalm, Franen, Moosen & Samenpflanzen
– erste Entwicklung von Bäumen beispielsweise Baumfarm, Archaeopteris
– Anfang Devon = viele niedrige Gefäßpflanzen
– Ende Devon = Bäume in 30m Höhe, erste Wälder
– Entfaltung der Pflanzen, durch Sporen- und Samenpflanzen

Fauna

– stürmische Entwicklung der Panzerfische
– erste Haie, Lungenfischen, Strahlenlosser, Quastenflosser entwickeln sich
– Quastenflosser zum Ende Devons = Landwirbeltiere
– Urformen erster Ammoniten (lebende Kopffüßer)
– verschwinden von Graptolithen & Tentakuliten gegen Ende Devon
– Erste Gliederfüßler, wie flügellose Insekten & Spinnentiere usw.
– letzte Altersstufe Devons = erste Welle des Artenaussterbens; verschwinden der Kieferlosen Fische
– Zweite Welle am Ende Devons = betroffen waren marine Lebewesen, mehr im warmen Wasser lebende, als im kalten
– Insgesamt starben 22% der Familien und 57% der Arten aus
– unterschiedliche Theorien für das Aussterben = zum einen ein massiver Meteoriteneinschlag, die Abschwächung des warmen Treibhausklimas durch Umwandlung des Treibhausgases CO2 durch die Photosynthese der Landpflanzen und der damit verbundenen Abkühlung des milden devonischen Klimas, oder eine Periode globaler Abkühlung mit großflächigen Vereisungen.

Kristin und Maren

7. Karbonzeitalter

Beginn: Vor 350 Millionen Jahren
Ende: 290 Millionen Jahre
Tiere: Libelle, Riesenassel, Riesenspinnen

Pflanzen: Schuppenbäume, Schachtelhalme, Farne
Ära: Paläozoikum
Atmosphärischer O2 –Anteil: ca. 32,5Vol%
Atmosphärischer CO2-Anteil: ca. 800ppm
Bodentemperatur: ca. 14°C

Laurin

8. Die Zeit des Perm

Das Zeitalter:
– begann vor 298,9 Millionen Jahren
– endete vor etwa 252,2 Millionen Jahren
– Ära Paläozoikum

Pflanzen und Tiere:
– Landwirbeltiere wurden zur Gruppe „Reptilien“ zusammengefasst
– zahlreiche, artenreiche Gruppen erschienen in der Zeit des Perm und verschwanden
wieder am Ende der Zeit
– amphibienähnliche Gruppen waren im Niedergang begriffen
– 2010 fanden Wissenschaftler im Thüringer Wald einen 60 cm großes 300 Millionen Jahre
altes Saurier Skelett
– Fusulinen stellten wichtige Leitformen dar
-verschwanden am Ende des Zeitalters
– Armfüßer machten eine letzte große Radiation durch
– es entstanden z.B. korallenähnliche Formen und Formen mit geschlitzten Dorsalklappen
– Gruppen starben weitgehend aus
– Reihe von Insektenordnungen erstmals im Perm nachgewiesen
– bei Weichtieren verschwand Klasse der Schnabelschaler
-aus Stamm der Stachelhäuter starben Knospenstrahler und Seelilien-Gruppen aus

Geologische Besonderheiten:
– starker Vulkanismus
-Nordhalbkugel wüstenhaftes Klima und Entstehung großer Salzlager
– Südhalbkugel Vereisungen
– Nadelbäume beginnen sich zu entwickeln

Dana und Luisa

9. Zeitalter Trias (Dreiheit)
Vor 251-201 Millionen Jahren (Erdmittelalter)

Der Kontinent:

➢ Laurasia war das jetzige Europa und Asien
➢ Gondwana war das jetzige Afrika, Australien, Indien, Südamerika, arabische Halbinseln und die Antarktis
➢ Das jetzige China war im Klima tropischer Regenwälder
➢ Der Südpol lag unter Wasser

Das Klima:
Zu dieser Zeit gab es den Kontinent Pangäa. Er lag auf beiden Teilen des Äquators. Das Klima war warm und trocken, außerdem gab es viel Wüste und keine Eiskappen an den Polen. Die Temperaturen waren überall mild und zwischen den Jahreszeiten gab es kaum einen Unterschied.

Die vier Phasen des Trias:

1. Phase
Tier-& Pflanzenwelt auf dem Land und in den Meeren war arm an Arten, wegen dem größten Massenaussterben der Erdgeschichte .( Perm-Trias-Grenze)
2. Phase
Es entwickelten sich zwei Gruppen von Wirbeltieren:
➢ Therapsiden: säugetierartige Reptilien- waren Nachfahren der Überlebenden
➢ Aus den Archosaurier wurde der Dinosaurier
3. Phase
Aus dem Archosauerier gingen die krokodielähnlichen Landraubtiere und die ersten Dinosaurier hervor.
4. Phase
War durch die große Dürre und Niedergang der Therapsiden geprägt. Die größten Raubtiere waren krokodielähnlich. Unter den Dinosauriern entwickelten sich die Vorläufer der Raubsaurier.
Außerdem gab es drei Epochen und sieben Zeitalter.

Flora und Fauna:
➢ Salamander, Frösche, Dinosaurier, Säugetiere, Krokodiele, Korallen,..
➢ Palmfarn, Farnen, Nadelbäume

Perm-Trias-Grenze:
➢ Entstehen der ersten Säugetiere auf der Erde
➢ Es war die Zeit des Massenaussterbens

Viktoria Stark & Janine Lendowski

10. Die Zeit des Jura
Der Name „ Jura “ wurde 1795 von Alexander von Humboldt eingeführt. Das Juragebirge besteht hauptsächlich aus Gesteinsablagerungen die im damaligen Tethysmeer abgelagert worden sind.
Es ist das Zeitalter, indem der Kontinent Pangäa angefangen hat auseinander zu driften. Zwei neue Kontinente entstanden: Laurasia und Gondwana. Zwischen diesen beiden Kontinenten entstanden neue Ozeane und das Klima veränderte sich.
Zwischen Nordamerika und Europa sowie zwischen Europa und Afrika entstehen große Meere: das Mittelmeer und der Atlantik.
Das Juragebirge zieht sich durch Frankreich, Schweiz und Deutschland.

Dauer des Zeitalters:
➢ Vor ungefähr 201 bis 145 Millionen Jahren
➢ Dauerte ca. 56 Millionen Jahre an

Das Klima:
➢ Das Klima wurde überall feuchter, doch es war im allgemeinen immer noch viel wärmer als heute.
➢ Durch die hohe Feuchtigkeit konnten sich auch die Pflanzen in die Wüstenregionen ausdehnen und es entstanden Wälder mit Bäumen und anderen Pflanzen.
➢ Die Luft hatte mit 26% einen höheren Sauerstoffgehalt als heute mit 21 %

Entwicklung der Fauna:
➢ Jura stellt die erste Blütezeit der Dinosaurier da
➢ Die Zahl der Dinosaurier vergrößerte sich und so entstanden neue Arten

Melina Ullrich

11. Kreidezeit
vor 144-65 Millionen Jahren
Die Kreidezeit war geprägt von der Herrschaft großer fleischfressender Dinosaurier und einem plötzlichen Aussterben der Dinosaurier am Ende der Kreidezeit, als vermutlich ein Meteorit in die Erde einschlug.

Unsere heutigen Kontinente bilden sich aus
Während der Kreidezeit zerfiel der einstmalige Superkontinent Pangäa endgültig in die Kontinente, wie wir sie heute kennen.
• Tethys wird zwischen Nordafrika und Europa eingeengt
• Klima kühlt sich ab ->Riffbildung durch Korallen eingeschränkt
• Teile Deutschlands zunächst überflutet
• Im Laufe der Zeit zieht sich der Ozean aus Deutschland zurück

Die Lone entsteht
Mit dem Rückzug des Meeres über Süddeutschland beginnt die Entstehung des Lonetals.
• Erdoberfläche wölbte sich großflächig auf (Süddeutschland)
• Scheitel dieser Wölbung lag im Bereich des heutigen Rheintals
• Von dort flossen die Wassermassen entsprechend ihres Gefälles nach Süden bzw. Südosten ab
Durch dieses Entwässerungssystem bildeten sich große Flüsse aus, darunter auch die Lone. Das Quellgebiet der Lone dürfte damals im Schwarzwald, oder noch weiter westlich gelegen haben. Es dürfte ein mächtiger Fluss gewesen sein, der weit im Süden, am heutigen Alpennordrand, in die Tethys mündete. Eine Donau, wie wir sie heute kennen, in die die Lone hätte einfließen können, gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Herrschaft der Dinosaurier
An Land erscheinen in der Kreidezeit neue Dinosaurierarten, darunter die wohl bekanntesten Arten wie der Tricaterops, Tyrannosaurus Rex und der Velociraptor.
Riesige Flugsaurier beherrschten die Lüfte der Kreidezeit. Hierzu zählte der Ornithocheiros, mit 12 m Spannweite und einer Körperlänge von 2,5 Metern wohl das größte flugfähige Lebewesen, das je unsere Erde bevölkerte.
Große Veränderungen im Pflanzenreich: Blütenpflanzen breiteten sich zunehmend aus und entwickelten sich bis zum Ende der Kreidezeit zur häufigsten Pflanzenart.
Säugetiere waren vorwiegend kleine flinke Nesträuber.
Ein Beispiel ist der Didelphodon, der sich von Dinosauriereiern ernährte.
Das Leben im Meer war auch gefährlich. Bis zu 17 Meter lange, fleischfressende Meeresreptilien standen an der Spitze der marinen Nahrungskette, riesige Mosaurier.
Es lebten auch 5 Meter große Meeresschildkröten in den Meeren der Kreidezeit zum Beispiel der Archelon. Doch sie waren vor den damaligen Räubern (Mosasauriern) nicht sicher.

Das Ende einer Dynastie
Warum starben vor 65 Millionen Jahren plötzlich die Saurier an Land und Wasser aus?
• Klimawandel
• Rückgang des Meeresspiegels
• Vulkanausbrüche –> Veränderung der Atmosphäre
• „Impact Theorie“ (großer Meteoriteneinschlag)
• Riesige Staubwolken -> Atmosphäre für Monate und Jahre verdunkelt

Das plötzliche Massensterben am Ende der Kreidezeit ebnete jedoch den Weg für die Erfolgsgeschichte der Säugetiere im nächsten erdgeschichtlichen Zeitabschnitt – und bereitet damit auch die Bühne für die Entwicklung des Menschen.
Erika Maier, Annika Patt

12. Paläogen

Das Paläogen dauerte von etwa 66 Millionen Jahren bis zum Beginn des Neogens, vor etwa 23,03 Millionen Jahren. Früher wurden Neogen und Paläogen nicht unterschieden, sondern als ein Zeitalter betrachtet und als Tertiär bezeichnet. 2004 wurde die Bezeichnung Tertiär abgeschafft und in Paläogen und Neogen aufgeteilt.

Im Paläogen ähnelt die Verteilung der Kontinente zunehmend der heutigen. Eurasien befand sich schon ungefähr dort, wo es heute noch liegt, war aber noch durch eine Landbrücke von Afrika getrennt, diese wurde jedoch immer schmaler, da sich Afrika auf Eurasien zuschob, deswegen begann auch schon am Anfang des Paläogens die Auffaltung der Alpen. Der Atlantik erweiterte sich nach Norden zwischen Grönland und Europa und vereinigte sich mit dem Arktischen Ozean. Alaska und Sibirien blieben durch eine Landbrücke verbunden.
Australien trennte sich von der Antarktis und driftete nach norden. Indien traf auf Asien und setzte das Wachstum des Himalaja in Gang.

Zuerst gab es im Paläogen ein warmes Klima. Nordamerika und große Teile Europas waren Wäldern bedeckt. In Deutschland gab es Moore und Grassteppen. Nachdem Australien und die Antarktis sich voneinander trennten konnten sich Meeresströmungen rund um die Antarktis bilden und somit das Gebiet von dem wärmeren Wasser trennen. Daraufhin vereiste die Antarktis vor ca. 30 Mio. Jahren, und das Klima kühlte sich ab, die tropischen Wälder und Savannen breiteten sich aus.
Nachdem die Dinosaurier am Ende der Kreide ausgestorben waren, wurden die Säugetiere zu den dominierenden Landtieren; neue Ordnungen entstanden, wie die Unpaarhufer oder die Primaten.

Melissa und Alina

13. Neogen
• Jüngere Periode des Tertiärs von etwa 23,8-1,6 Millionen Jahren
• Wird in zwei Epochen unterteilt: Miozän, Pliozän
• letzte Periode und schließt an das heutige Zeitalter an
• wird auch Känozoikum genannt

Geologische Besonderheiten
• Nord- und Südamerika wurden eine zusammenhängende Landmasse
• Meeresspiegelabstieg, Bildung von Seen
• Viele heutige Gebirge bekamen ihre endgültige Form z.B. das Himalaya
• War klimatisch geprägt von Eiszeiten und Warmzeiten
• Ausbreitung vieler Gletscher -> massive Inlandvereisungen
• Ausbreitung von Wüsten durch trockneres Klima

Pflanzen
• Temperaturabnahme und verminderte Niederschläge führten dazu, dass die weit verbreiteten Tropischen Wälder durch offene Wälder und Savannen verdrängt worden
• Kräuter und Gräser konnten sich erstmals über weite Flächen ausbreiten
• Klima -> Subtropisch
Tiere
• Pottwale, Bartenwale und Delphine
• Der Bestand von Nashörnern, Giraffen, Schweinen und Elefanten nahm ab
• Hirsche, Rinder, Antilopen und andere Paarhufer konnten sich vermehren
• Eine besondere Entwicklung erlebten die Affen und ihre Verwandten




Ronja Langenbach, Paula Döhring

14. Pleistozän
(Eiszeit)

Zeitspanne des Pleistozäns: vor etwa 2,588 Millionen Jahren bis 9.660 ± 40 Jahre v. Chr.
Zeitdauer der Pleistozän: etwa 2,5 Millionen
Aufteilung des Pleistozäns:
– Oberes Pleistozän (126.000 – 11.784 Jahre)
– Mittleres Pleistozän (781.000 – 126.000 Jahre)
– Unteres Pleistozän (1,8 Mio. – 781.000 Jahre)
Beginn des Pleistozän: – wird mit dem ersten Vordringen nordisch-arktischer
Faunenelemente in den Mittelmeerraum beschrieben
Geologische Besonderheiten dieser Ära: – etwa 37 – 57 Millionen km² vergletscherte
Fläche
– Wechsel zwischen Kalt- und Warmzeiten erfolgte etwa alle 40.000 Jahre
Was lebte auf der Erde in dieser Zeit?
– Neandertaler
– Dinofelis (5 – 1,5 Mio. Jahren)
– Smilodon (2,5 Mio. – 10.000 Jahre)
– Magrauchenia (7 Mio. – 20.000 Jahren)
– Coelodonta (1,8 Mio. – 10.000 Jahre)
– Mammuthus imperator (1,8 Mio. – 9.000 Jahre)
– Mammuthus primigenius (120.000 – 6.000 Jahre)
Welche Pflanzen gab es bereits?
Gräser, Nadelbäume, usw. …

Salome Flöper und Vivian Aurich

15. Holozän