Beiträge aus der Rubrik: Baustein Gesunde Schule

Mehr Bewegung an unserer Schule – Sporthelfer/innen an der St. Barbara Realschule


In diesem Jahr wird erstmalig die Sporthelferausbildung angeboten. Seit Anfang April werden 14 Schülerinnen und Schüler zwischen 13 und 16 Jahren in einer 40 Lerneinheiten umfassenden Ausbildung von Frau Rameil ausgebildet. Ziel ist es, bis zu den Sommerferien die Ausbildung abgeschlossen zu haben, so dass im neuen Schuljahr von den Sporthelfern eine Vielzahl von Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten für Mitschüler und Mitschülerinnen geplant und durchgeführt werden können.
Die Tätigkeitsfelder von Sporthelfer und Sporthelferinnen können umfassen:

  • Pausensport
  • Leiten von AG`s in Tandems
  • Schulsportfeste und Wettkämpfe
  • Sportorientierte Projekte und Schulfahrten
  • Mitwirkung in den Mitbestimmungsgremien der Schule
    wie Schülerselbstverwaltung und der Fachkonferenz Sport
  • Einsatz in Sportvereinen

Mit der Ausbildung erwerben die Schülerinnen und Schüler eine Qualifikation, die sie zum Einsatz als Sporthelferin/Sporthelfer in Schulen und Sportvereinen berechtigt. Diese wird anerkannt als ein erster Baustein im Qualifizierungsystem des organisierten Sports. Das ehrenamtliche Engagement der ausgebildeten Sporthelferinnen und Sporthelfer wird im Beiblatt zum Zeugnis dokumentiert, ein wesentlicher Pluspunkt z.B. bei Bewerbungen. Denn mit der Ausbildung und im Einsatz sammeln die Jugendlichen wertvolle Erfahrungen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung.


Schulprogramm der St. Barbara – Schule


Baustein Gesunde Schule

Gesundheitserziehung

Das Fach Biologie steuert zur Gesundheitserziehung vielfältige Gesichtspunkte bei, da die Gesundheitserziehung für dieses Fach ein konstitutives und permanent vorhandenes Element darstellt.

Besonders wird auf die Inhalte des Faches in Klasse 5 (1. Halbjahr) sowie in Klasse 9 und 10 hingewiesen. Hier stammen die Leitthemen aus der Humanbiologie.

Am geeigneten Beispielen sammeln die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen im Umgang mit ihrem Körper, durchschauen seine Funktionen, lernen Gefahren zu vermeiden und einen bewussten aktiven Umgang mit der eigenen Gesundheit. Aktuelle Probleme allgemeiner oder jugendspezifischer Gesundheitsvorsorge (z.B. AIDS, BSE, Sexualität, Suchtverhalten, Folgen von Fehlernährung und Bewegungsmangel, Zahnpflege, Haltungs- und Gehörschäden) finden regelmäßig Eingang in den Biologieunterricht. Mögliche Konzepte zu ihrer Bewältigung werden erarbeitet. Wegen ihrer Komplexität sind häufig mehrere Fächer an der Behandlung von Themen aus dem Bereich Gesundheit beteiligt (z.B. Hauswirtschaft, Sport).

Auch im Bereich Ernährung wollen wir unserem Anspruch auf Förderung einer gesunden Lebensführung gerecht werden.

Manche Kinder essen morgens gar nichts, weil sie lieber länger schlafen oder weil sie noch keinen Appetit haben. Andere essen zu süß und zu fett. Beides hat unerwünschte Nebenwirkungen:

  • mangelnde Konzentrationsfähigkeit
  • verminderte Lernfähigkeit
  • Erschöpfung und Müdigkeit

Da es aber auch viele Kinder gibt, die ohne Pausenbrot zur Schule kommen, oder sich auf dem Schulweg wiederum mit den falschen Pausensnacks versorgen, haben wir das Projekt „Gesundes Frühstück“ ins Leben gerufen. In der schuleigenen Cafeteria haben die Schüler/innen in den beiden großen Pausen am Vormittag die Gelegenheit für einen fairen Preis ein gesundes Frühstück zu erwerben. In der Mittagspause besteht die Möglichkeit, ein warmes Mittagessen einzunehmen. Das Verkaufsangebot wird regelmäßig mit der Schule abgesprochen und somit auf die Grundsätzen der gesunden Ernährung abgestimmt.

Der Schulsport fördert zum einen Schlüsselkompetenzen wie Fairness, Leistungsbereitschaft und Teamfähigkeit. Zum anderen soll der Schulsport die Gesundheit fördern und vor allen Dingen das Gesundheitsbewusstsein entwickeln.

Gesundheitserziehung ist nur dann erfolgreich, wenn sie an praktisches Handeln und alltägliche Erfahrungen anknüpft. Durch Bewegung, Sport und Spiel kann die Gesundheit stabilisiert, die körperliche Leistungsfähigkeit und die allgemeine Belastbarkeit verbessert werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, bewusst mit ihrem Körper umzugehen und sich mit ihm auseinander zu setzen.

In der Erprobungsstufe wird ein Schwerpunkt auf die Förderung grundlegender motorischer Fähigkeiten und Fertigkeiten gelegt. Defizite in diesen Bereichen können so erkannt und in Absprache mit den Eltern (eventuell auch Ärzten, Sportvereinen, etc.) individuelle Fördermaßnahmen entwickelt werden.

Skiprojekt

Vor einigen Jahren nahm unsere Schule am easy-skiing-Projekt teil. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 hatten im Rahmen dieses Projektes die Möglichkeit erste Erfahrungen auf Skiern zu sammeln bzw. ihre Fähigkeiten zu festigen. Insbesondere soll so eine interessante sportliche Betätigung in der „kalten Jahreszeit“ handlungsorientiert demonstriert werden.

Auf Grund der positiven Rückmeldung durch die Schülerinnen und Schüler und der Erziehungsberechtigten entstand die Überlegung, diesem Projekt einen größeren zeitlichen Rahmen zu geben. Durch den finanziellen Einsatz des Fördervereins und verschiedener Sponsoren bestand die Möglichkeit, Kurzskier für die Schule zu beschaffen. Die schuleigene Ausrüstung für die Schülerinnen und Schüler erlaubt es uns nun, die Zahl der Skitage auszudehnen, die nun auch ortsnah und preisgünstiger durchgeführt werden können.

Übersicht zum Schulprogramm


Schulprogramm der St. Barbara – Schule


Baustein Gesunde Schule

Teile eines eigentlichen Konzeptes zur Gesundheitsfürsorge und sozialen Verantwortung sind bereits fester Bestandteil unserer Arbeit. Durch die Vernetzung dieser Teilbereiche werden den Jahrgangsstufen thematische Schwerpunkte zugeordnet:

Klasse 5

Thematischer Schwerpunkt:

  • Leben in der Klassen- und Schulgemeinschaft

Wichtige Zielsetzungen:

  • Klassenregeln vereinbaren
  • Stärkung des Selbstvertrauens

Organisation:

  • Gefühle erkennen (eigene und die der Mitmenschen)
  • Kommunikative Kompetenz in Konfliktsituationen
  • Vorstellen des Gesamtkonzeptes und des Streitschlichterprogramms in der Klassenpflegschaft und im Klassenverband
  • Unterricht im Klassenverband (Fach Erwachsen werden)

Klasse 6

Thematischer Schwerpunkt:

  • „Ich kann ohne Sucht leben.“

Wichtige Zielsetzungen:

  • Sachinformation zum Thema Alkohol und Nikotin
  • Stärkung des Selbstbewusstseins

Organisation:

  • Vorstellen des (Doppel)Jahrgangsthemas in der Klassenpflegschaft und im Klassenverband
  • Unterrichtsreihe in Biologie im Klassenverband (vor der Wahldifferenzierung)

Klasse 7

Thematischer Schwerpunkt:

  • „Ich kann ohne Sucht nicht leben“

Wichtige Zielsetzungen:

Organisation:

  • Bewusste Prävention von Suchtverhalten
  • Ich-Stärkung im Umgang mit Gleichaltrigen und Erwachsenen
  • Vorstellen des (Doppel) Jahrgangsstufenthemas in der Klassenpflegschaft und im Klassenverband
  • Unterricht im Fach Erwachsen werden
  • Projekttag mit der Suchtberatung

Klasse 8

Thematischer Schwerpunkt:

  • „Ich habe Verantwortung für mich und meine Mitschüler“

Wichtige Zielsetzungen:
2 Schwerpunkte:

  • Rechte und Pflichten im Schulsystem, Schülermitverantwortung, SV – Arbeit
  • Liebe, Freundschaft, Sexualität

Organisation:

  • Vorstellen des Jahrgangsthemas in der Klassenpflegschaft und im Klassenverband
  • UR im Fach Politik, Geschichte oder Deutsch
  • Mitarbeit der SV und der SV-Lehrer
  • Projekttag mit der Aids-Hilfe
  • UR in Politik/Biologie
  • Ausbildung zu Streitschlichtern

Klasse 9

Thematischer Schwerpunkt:

  • „Ich lerne Verantwortung in der Schule zu übernehmen.“

Wichtige Zielsetzungen:

  • Engagement
  • Ausbildung in verschiedenen Funktionen
  • SV-Arbeit

Organisation:
Ausbildung zu:

  • Streitschlichtern
  • Busbegleitern
  • Sanitätern
  • etc.

Klasse 10

Thematischer Schwerpunkt:

  • „Ich übernehme Verantwortung in der Schule.“

Wichtige Zielsetzungen:

  • Engagement
  • Verantwortung

Organisation:
Übernahme von Verantwortung in helfenden Funktionen wie

  • Streitschlichter
  • Busbegleitern
  • Sanitäter
  • etc.

Übersicht zum Schulprogramm